Ultraschall - Werkzeugreinigung

Die intervallmäßige Reinigung von Druckguss-, Gummi oder Kunststoffspritzgusswerkzeugen ist ein unerlässlich für eine problemlose Herstellung von Guss- und Spritzteilen. Die mehrstufige Werkzeugreinigung mittels Ultraschall ersetzt die sehr mühevollen und aufwendige Reinigung der Werkzeuge mit manuellen Verfahren zur Gänze.

Durch die individuelle Auslegung unserer Anlagen auf die gegebenen Kundenanforderungen, können wir die Effizienz der Anlagen für unsere Kunden maximieren, die Kosten und den benötigten Platzbedarf minimieren.

Unsere Ultraschallreinigungsanlagen zur Werkzeugreinigung werden als 2-, 3-, oder 4-Stationen Anlagenkonzept individuell zusammengestellt. Die einzelnen Verfahrensstufen können als Module frei zusammengestellt und kombiniert werden:

 

Modul Ultraschallbad

Reinigen der Werkzeuge mittels Ultraschall.
Je nach Verschmutzung und zu reinigenden Material kommen verschiedene Ultraschallfrequenzen zum Einsatz. Zur Werkzeugreinigung üblich ist eine Frequenz von 18 bis 21 kHz (magneto-striktiver-Ultraschall) oder auch Piezo-Ultraschall (25 kHz). Die Kombination aus Ultraschall, dem abgestimmten Reiniger (Pulver oder Flüssig, Konzentration 3-15% / Rest Wasser) und der Temperatur (meist 65-75 °C) erzeugt beste reproduzierbare Reinigungsergebnisse.

 

Modul Spülen (Klarwasser)

Nach der Reinigung im Ultraschallbad wird das anhaftende Reinigungsmedium im Spülbad abgewaschen. Die Spülwirkung wird mittels Lufteinfluten (Whirlpool-Effekt) unterstützt, dadurch kann das Werkzeug nach wenigen Sekunden in den nächsten Arbeitsschritt übersetzt werden.

 

Modul Passvierung (wässrig)

Beim Passivieren wird das Werkzeug in Wasserbad mit 0,5-3% wässrigen Korrosionsschutz getaucht. Dadurch ist diese für längere Zeit vor Korrosionsbildung geschützt. Die wässrige Passivierung stellt eine Alternative zum Konservieren mittels Dewatering-Fluid (KW/Lösemittel) dar.

 

Modul Konservieren (Dewatering)

Beim Konservieren wird das gereinigte bzw. gespülte Werkzeug in sogenanntes Dewatering-Fluid getaucht. Dieses benetzt die Oberfläche mit einem langanhaltenden Korrosionsschutz und verdrängt zugleich Wasser welches durch vorhergehende Stufen noch auf dem Werkzeug zurückgeblieben ist, somit trocknet dieses schnell von selbst auf. Das Konservieren mittels Dewatering-Fluid stellt eine Alternative zum wässrigen Passivieren dar.

 

Modul Abblasen

Im letzten Schritt werden die Werkzeuge mittels Druckluft in einem geschlossenen Modul manuell abgeblasen und etwaige Restfeuchte aus Bohrungen und Gewinden zu entfernen. Bei kleineren Werkzeugen kann dies auch automatisch in einem Umluft-Heißluft-Trockner durchgeführt werden.

 

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