Lösemittelreinigungsanlage

Spritz-/Flut/-Ultraschallreinigung
Lösemittel für Reinigungsanlagen von Glogar

Von der kleinen, manuell beschickten Kompakt – Meatllreinigungsanlage bis hin zur vollautomatisierten Großreinigungsanlage mit mehrerer Tonnen Durchsatz (pro Stunde) bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für die hochwertige Reinigung und Entfettung von Bauteilen mittels Lösemittel unter Vakuum.

Der komplette Prozessablauf in der Lösemittelanlage (z.B. Vorreinigung im Spritzverfahren, Druckflutprozess, Ultraschallreinigung, Dampfentfetten, Vakuumtrocknen) erfolgt in einer geschlossenen Arbeitskammer. Verfahrensablauf, Behandlungszeiten und sämtliche weiteren Funktionen der Metallwaschanlage sind über die Steuerung vorwählbar.

Die neueste Generation der Metallreinigungsanlagen sind kombinierte Anlagen (sogenannte Hybrid-Reinigungsanlagen) und machen es möglich das wässrige und lösemittelhaltige Reinigungsstufen beliebig kombiniert werden können. Durch diese kombinierten Metallwaschanlagen kann eine bisher ungeahnte Flexibilität bei der Bauteilreinigung erzielt werden.

Information über die Arten von Lösemittel für die Teilereinigung: (Chlorkohlenwasserstoffe, modifizierte Alkohole, Isoparaffine)

Modifizierte Alkohole

Alkoxy-Propanole sind multifunktionelle Verbindungen, die sowohl Alkoholgruppen als auch Ethergruppen enthalten. Sie können als modifizierte Alkohole betrachtet werden, die sich vom Propanol durch das Anfügen einer Ethergruppe ableiten. Im Vergleich zum ursprünglichen Alkohol weisen die Alkoxy-Propanole einen wesentlich höheren Flammpunkt auf und Ihre Reinigungswirkung ist stark verbessert.

Sie besitzen eine gute Lösekraft für Öle und Fette aber auch für polare Verunreinigungen. Speziell entwickelte Formulierungen auf der Basis modifizierter Alkohole für verschiedene Industriereinigungsanwendungen liefern ausgezeichnete Reinigungsergebnisse in einer Lösemittelreinigungsanlage.

Da es sich um reine Stoffe oder zumindest um definierte Stoffgemische mit sehr engen Siedegrenzen handelt, können Alkoxy-Propanole gut über die Destillation in der Metallwaschanlage aufgearbeitet werden, sofern der Siedepunkt von abgelösten Verschmutzungen nicht in den Siedebereich der Alkoxy-Propanole fällt. Bezüglich Flammpunkt und Verdunstung sind diese vergleichbar mit mittelsiedenden Kohlenwasserstoffen. 

Anwendungsbereiche:

  • polare und unpolare Verunreinigungen werden gelöst
  • Reinigen unterschiedlicher Materialien (z.B. Metall- und Kunststoffverbindungen)
  • temperaturempfindliche Teilen
  • Elektronikbereich (z.B. Platinenreinigung)
  • Elektrobereich (z.B. Wicklungsreinigung)
  • Entfettung von Metalloberflächen
     

Chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW)

Chlorierte Kohlenwasserstoffe bilden eine Untergruppe der Halogenkohlenwasserstoffe, bei denen ein oder mehrere Wasserstoffatome durch Chlor ersetzt sind. Zu Vertretern dieser Stoffgruppe gehören zum Beispiel Perchlorethylen, Trichlorethylen und Methylenchlorid.

Die Vorteile von CKW liegen in ihrer ausgezeichneten Lösekraft für branchentypische Verschmutzungen und Verunreinigungen, sie haben keinen Flammpunkt und sind durch Destillation einfach und effizient zu recyceln.

Außerdem haben sie einen niedrigen Siedepunkt und eine hohe Dampfdichte. Durch die beinahe unendliche Destillationsfähigkeit lässt sich der geschlossene Kreislauf in einer Metallreinigunsanlage dauerhaft betreiben. Für die industrielle Teilereinigung bzw. Teileentfettung sind CKW von großer Bedeutung, da kleinste Teile und vielfältigste Materialien optimal gereinigt werden können. Angewendet werden Chlorkohlenwasserstoffe z.B. in der Reinigung von: Drehteilen, Präzisionsteilen, Stanzteilen, Tiefziehteilen, Kühler und Aggregaten sowie bei Teilen aus der Feinmechanik und der Galvanotechnik.

Isoparaffine

Isoparaffine sind Kohlenwasserstoffgemische (Gemisch von linearen und/oder verzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffen; C9 – C13), wo wir Ihnen unser Produkt G60 Spezial in der Lösemittelreinigungsanlage empfehlen. Generell liegen die Flammpunkte bei diesen Lösemittelprodukten im Bereich von 55 bis 65°C, was einem „Siedepunkts Bereich“ von ca. 180°C bis 220°C entspricht. Isoparaffine sind nahezu aromatenfreie Verbindungen und quasi geruchsfrei. Sie sind geeignet für die Abreinigung von ölartigen Rückständen auf Metalloberflächen und gelten daher als relativ gute Entfettungsmittel für eine Vielzahl von Anwendungen auch außerhalb einer Lösemittelanlage.

Die Löslichkeit polarer Substanzen in Kohlenwasserstoff-Lösemitteln ist jedoch gering. Wenn die Verunreinigung polare Bestandteile wie etwa Rückstände von wässrigen Emulsionen und/oder polaren Zusatzstoffen aus Hochleistungs-schneidflüssigkeiten enthält, ist die Reinigungswirkung oft ungenügend.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Isoparaffine generell nicht stabilisiert sind. Säuren, die als Bestandteil von Verunreinigungen oder Zersetzungsprozessen in das Lösemittel geraten, können sich im Reinigungssystem anreichern und zu Versäuerung und Korrosion von Reinigungsgut und der Metallreinigungsanlage führen, ohne dass wirksame Gegenmaßnahmen möglich sind.

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